See Genezareth, Golan, Mount Nebo, Umm Qais
Das Dreiländereck im Norden (Jordanien, Syrien, Israel und die besetzten Gebiete der Hamas) ist ein politischer Schmelztiegel, wir wurden auf dem Weg dorthin mehrmals von der Polizei kontrolliert.
Das war es aber wert, der nördliche Teil war eines meiner Highlights dieser Reise: während es in Jordanien mehrheitlich Muslime gibt (ca. 90%), so sind im Norden des Landes sehr viele biblische Orte zu finden, das Land grenzt ja an Israel.
So waren wir zum Beispiel am Mount Nebo; vor hier aus hat Mose das geloble Land erblickt, er soll auch hier gestorben sein. Eine Gedenkkirche und ein großes Kreuz mit dem Stab Mose erinnern daran.
Der Ausblick vom Mount Nebo ist tatsächlich einmalig: von diesem Berg aus hat man bei klarer Sicht (welche wir aufgrund des Sandsturms leider nicht hatten) eine guten Blick unter anderem auf das tote Meer, auf Bethlehem, den Ölberg von Jerusalem, den See Genezareth und Jericho.
Etwas weiter im Norden, knapp vor der syrischen Grenze in Gadara/Umm Qais sieht man einen Teil des See Genezareth vor sich und wie er hinter den Golanhöhen verschwindet.
Die gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Gegend haben leider überall unübersehbar ihre Spuren hinterlassen; Einschusslöcher und zerstörte historische Gebäude und verminte Felder mahnen zur Vorsicht.





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