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Es werden Posts vom September, 2022 angezeigt.

Jordanien - ein Resümee

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Jordanien - bzw. korrekt das haschemitische Königreich Jordanien - war definitiv eine Reise wert. Vor allem durch unseren Fahrer Thair und unsere "Reiseleiterin" Masar haben wir in kurzer Zeit gute Einblicke in das Land, das Leben und die Leute gewinnen können.  Vor allem die Diskussionen über die Politik und die schwierigen Verhältnisse mit und in den Nachbarstaaten, vor allem den Hamas im Westen waren sehr erhellend für uns Europäer, denn wir bekommen in den Nachrichten doch mehrheitlich den Blick von der anderen Seite serviert. Auch war ich sehr positiv überrascht vom starken Glauben der Moslems und wie sie ihn praktizieren: nichts blieb von den ganzen Vorurteilen die man als gestandener Tiroler fast unweigerlich hat.... Sehr freundliche Leute, sehr streng gläubig, aber trotzedem "normal".   Es war auf jeden Fall eine Reise wert; ich kann das Land nur empfehlen - selten lagen Erwartung und Wirklichkeit weiter auseinander, und das aber im ganz positiven Sinn.  

Back in Amman - Downtown

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Zuletzt verbrachten wir noch zwei Tage in Amman, mit unserem Fahrer Thair hatten wir uns in den letzten Tagen zu vielen Themen ausgetauscht und er war so nett uns die Stadt nochmal als Einheimischer näher zu bringen.  Es ging erneut nach Downtown in den Markt, wir erfuhren wo man am besten Essen kann, kosteten uns durch lokale Köstlichkeiten (man glaubt es nicht, aber Falafel kann auch wirklich gut schmecken!), probierten Gewürze und Gewürzmischungen, futterten uns durch die Stände am Straßenrand mit Nüssen, Früchten und Süßigkeiten. Dann ließen wir uns wieder einfach nur durch die nächtlichen Menschenmassen treiben, daran scheiterte es aufgrund des Ramadan ja nicht :-) Zum Abschluss genehmigten wir uns noch ein türkisches Bad mit allem drum und dran, bevor es wieder nach Wien zurück ging.

Gerasa / Jerash - die römische Stadt

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Einen äußerst sehens- und erlebenswerten Abstecher machten wir in die antike Stadt Jerash. Es war ein Tagesausflug in die knapp 40km von Amman entfernte Ausgrabungsstätte. Die Ausgrabungen der römischen Stadt erstrecken sich über ein riesiges Areal, vieles wurde beeindruckend restauriert und instandgesetzt. Jupiter-Tempel, Artemis-Tempel, die Säulenstraße, das Forum, das große Amphitheater und zahlreiche Kirchen und Tempel wurden von uns inspiziert.

See Genezareth, Golan, Mount Nebo, Umm Qais

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 Das Dreiländereck im Norden (Jordanien, Syrien, Israel und die besetzten Gebiete der Hamas) ist ein politischer Schmelztiegel, wir wurden auf dem Weg dorthin mehrmals von der Polizei kontrolliert. Das war es aber wert, der nördliche Teil war eines meiner Highlights dieser Reise: während es in Jordanien mehrheitlich Muslime gibt (ca. 90%), so sind im Norden des Landes sehr viele biblische Orte zu finden, das Land grenzt ja an Israel. So waren wir zum Beispiel am Mount Nebo; vor hier aus hat Mose das geloble Land erblickt, er soll auch hier gestorben sein. Eine Gedenkkirche und ein großes Kreuz mit dem Stab Mose erinnern daran. Der Ausblick vom Mount Nebo ist tatsächlich einmalig: von diesem Berg aus hat man bei klarer Sicht (welche wir aufgrund des Sandsturms leider nicht hatten) eine guten Blick unter anderem auf das tote Meer, auf Bethlehem, den Ölberg von Jerusalem, den See Genezareth und Jericho. Etwas weiter im Norden, knapp vor der syrischen Grenze in Gadara/Umm Qais sieht ma...

Dead Sea - am toten Meer

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 Auf dem Weg zum Golf von Aqaba ganz im Süden des Landes kamen wir auch beim Toten Meer vorbei und verbrachten einen Tag dort. Das tote Meer ist bekannt für seinen sehr hohen Salzgehalt (über 30%, ein "normales" Meer hat knapp 3,5%) und den damit verbundenen Eigenschaften: man kann defacto nicht untergehen, die heilende Wirkung eines Bades im Toten Meer bzw. dessen Schlamm ist auch nachgewiesen.     Der Schlamm vom toten Meer gilt als sehr heilsam und wird auch exportiert, das mussten wir natürlich ausnutzung und haben uns tw. zentimeterdick mit dem Heilschlamm eingerieben.       Man kann sich tatsächlich einfach reinlegen; ein untergehen ist nicht möglich: man schwimmt wie ein Stöpsel im Wasser. Würde die Sonne nicht so herunterbrennen, man könnte fast einschlafen wenn man es sich einmal gemütlich gemacht hat :-)   Dass man das Wasser nicht trinken darf wurden uns mehrmals erklärt; natürlich mussten wir trotzdem einen Tropfen probieren :-) Diagnose: n...

Wadi Rum - durch die Wüste

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 Nicht weit von Petra entfernt liegt Wadi Rum, die größte Wadi (trockener Flusslauf) Jordaniens. Mit Jeeps ging es durch die weite Sand- und Felswüste, geschlafen haben wir in "Kugeln", einem Camp mit ziemlich luxuriösen Zelten. Wir machten auch einige Stopps in Beduinendörfern, die unter schweren Zelten bei größter Hitze frischen Tee über dem Feuer machen und in kleinen Tassen servieren. Die Mädels-Gruppe mit der wir die ganze Zeit unterwegs waren:   Mit Vollgas gings durch die Wüste: der junge Beduine am Steuer genoss es umso mehr, je lauter die Mädels kreischten :-) Mitten in der Wüste gibt es mehrere Camps, u.a. auch dieses doch sehr luxuriöse mit klimatisierten Bungalows, von denen aus man bei Nacht wunderbar die Sterne beobachten konnte:

Petra - die antike Wüstenstadt

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 Es ging nach Süden - mit zwei Autos und zwei Fahrern - in Richung der bekannten Stadt Petra. Vor etwa 2000 Jahren hatte diese Stadt ihre Blütezeit; der gut versteckte, nur über eine lange und schmale Schlucht zugängliche weite Talkessel beherbergt beeindruckende Gebäude, welche alle aus dem roten Felsen herausgeschlagen wurden. Die Fassaden sind reich verziert, riesige Tempel und Säulenhallen entstanden aus dem Gestein. Wir verbrachten einen Tag mit der Besichtigung der Stadt; wir hatten Glück: schönes Wetter und wenig Besucher bescherten uns einen eindrucksvollen Tag. Nur über eine enge Schlucht ist der Zugang zur Stadt möglich; man sieht links noch Fragmente des historischen Aquädukts: der östliche Teil der "Königswand": riesige Hallen wurden in den Fels geschlagen: Der weite Talkessel wurde erst vor kanpp 200 Jahren wiederentdeckt, ca. seit dem Mittelalter ist die Stadt nicht mehr bewohnt Das Schatzhaus am Eingang, nachdem die Schlucht sich weitet: unglaublich beeindrucke...