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In und um Amman

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 Ein paar Highlights von den Sehenswürdigkeiten von Amman, historische Gebäude und Eindrücke:   Lage von Amman mit umliegenden Städten: Die riesige Landesflagge auf einem fast 130m hohen Fahnenmast (Raghadan Flaggenmast) im nördlichen Stadtteil: Römisches Amphitheater von Amman, beeindruckend in Größe und Akustik: Am Abend überraschte uns ein gewaltiger Sandsturm, der die Stadt bzw. den ganzen Landesteil unter einer zentimeterdicken Sandschicht begrub. Es dauerte mehrere Tage, bis sich der Sand endlich gelegt hat und man die Sonne wieder ungetrübt sehen konnte. Das Essen auf der Terasse musste aprupt unterbrochen werden, wir haben uns im Haus in Sicherheit gebracht. Tagelang erschien die Sonne nur gedämpft, bis sich der Sand endlich legte....

Die Hauptstadt - Amman

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Am ersten Abend haben wir uns die hügelige Hauptstadt (ca. 4 Mio. Einwohner in und um die Stadt) von einem der zentralen Hügel (Jabal Amman, dort war auch unser Hostel) aus angeschaut. Der Lärm, der aus dem Tal heraufscholl klang, als ob ein großes Fußballspiel im Gange wäre, es war aber "nur" die Geräuschkulisse vom zentralen Markt im Downtown: wir waren genau während des Ramadans in Jordanien angekommen; in dieser Zeit fasten gläubige Muslime zwischen Sonnenauf- und -untergang. Dabei wird komplett auf Essen und Trinken verzichtet; Ausnahmen gibt es nur für kleine Kinder, Kranke und Schwangere. Da in Jordanien knapp 90% Muslime sind, kann man sich das große tägliche Warten auf den Sonnenuntergang vielleicht vorstellen; und vor allem was sich in den Abendstunden dann in den Straßen abspielt: es wird gemeinsam gegessen, getrunken und alles nachgeholt, was untertags nicht erlaubt war.

Eine etwas andere Reise....

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Nach Corona ist alles anders, das trifft wohl auch auf meine Reisen zu - nach 11 Jahren war ich zum ersten Mal wieder zusammen mit einem Kollegen unterwegs, außerdem nur zwei Wochen lang. Und dieser Blog entstand im Nachgang, nicht live. Warum Jordanien? Diese Frage musste ich mir öfters anhören, als ich mein Reiseziel vorab erwähnte, und tatsächlich wusste ich so gut wie nichts über dieses Land, außer, dass es "irgendwo da unten" auf der Landkarte ist, dass es da heiß ist und dass alle mit Turban oder verschleiert herumlaufen. Zumindest glaubte ich das zu wissen. Eine Arbeitskollegin meines Reisekollegen ist eine gebürtige Jordanierin und war im Frühjahr 2022 wieder in ihrer Heimat unterwegs. Auf ihre Einladung hin sind wird dann Ende April nach Amman geflogen und wir haben dieses einzigartige Land und seine Leute etwas kennenlernen dürfen.